Kurz gesagt: Eine Shopware 6 Migration ist der Umzug Ihres kompletten Online-Shops von einem alten System – meist Shopware 5 – in die neue Version Shopware 6. Dabei nehmen Sie alles Wichtige mit: Produkte, Kundinnen und Kunden, Bestellungen, Bilder und Texte. Damit nichts verloren geht, brauchen Sie drei Dinge: eine saubere Datenübernahme (oft mit dem kostenlosen Shopware Migrations-Assistenten), lückenlose Weiterleitungen von alten auf neue Adressen, damit Ihre Google-Platzierungen erhalten bleiben, und gründliches Testen vor dem Start. Mit einem klaren Plan gelingt der Umstieg ohne Chaos und ohne Datenverlust.
Der Wechsel auf Shopware 6 fühlt sich für viele Händler an wie ein großer Umzug: Man weiß, dass er sein muss, hat aber Angst, dass beim Tragen eine Kiste herunterfällt. Diese Sorge ist verständlich – und sie ist berechtigt, wenn man ohne Plan loslegt. Mit der richtigen Reihenfolge wird aus dem Risiko ein ruhiger, planbarer Ablauf. Genau den zeigen wir Ihnen hier: Schritt für Schritt und ohne Fachchinesisch.
Wir bei COOKIE Design bauen und begleiten Shopware-Shops. Die Erfahrung aus vielen Umzügen haben wir in diese Anleitung gepackt – so einfach erklärt, dass auch jemand ohne Technik-Hintergrund versteht, worauf es wirklich ankommt.
Was bedeutet Shopware 6 Migration?
Eine Migration ist nichts anderes als ein Umzug. Sie ziehen mit Ihrem Online-Shop aus einem alten Zuhause (zum Beispiel Shopware 5) in ein neues, moderneres Zuhause (Shopware 6). Beim Umzug nehmen Sie Ihre wichtigen Sachen mit: alle Produkte, Ihre Kundschaft, vergangene Bestellungen, Bilder und Texte.
Wichtig zu verstehen: Eine Migration ist kein einfaches Update. Ein Update bleibt im selben Haus und tauscht nur ein paar Möbel aus. Beim Umstieg von Shopware 5 auf Shopware 6 wechseln Sie dagegen das ganze Haus – die Technik dahinter wurde komplett neu gebaut. Deshalb lässt sich Shopware 5 nicht per Knopfdruck auf Shopware 6 „hochstellen". Die Daten müssen aktiv umgezogen werden.
Und noch ein Begriff, der oft durcheinandergeht: Ein Relaunch meint einen kompletten Neustart der Website mit neuem Design und neuer Struktur. Bei einer Shopware-Migration steht der Umzug der Daten im Mittelpunkt. In der Praxis verbinden viele Händler beides: Sie ziehen um und geben dem Shop gleich ein frisches Gesicht.
Warum jetzt auf Shopware 6 umsteigen?
Die ehrliche Antwort: Sie haben keine echte Wahl mehr, nur noch die über den Zeitpunkt. Diese Gründe sprechen klar für den Wechsel:
Shopware 5 ist am Ende. Seit 2024 gibt es keine neuen Funktionen und vor allem keine Sicherheitsupdates mehr. Ein Shop ohne Sicherheitsupdates ist ein offenes Risiko – für Ihre Daten und die Ihrer Kunden.
Schneller und moderner. Shopware 6 wurde von Grund auf neu entwickelt. Es lädt schneller, sieht aufgeräumter aus und lässt sich im Alltag leichter bedienen.
Gemacht fürs Handy. Die meisten Menschen kaufen heute am Smartphone. Shopware 6 ist von Haus aus darauf ausgelegt.
Besser für Google. Schnelle, sauber gebaute Shops ranken besser. Shopware 6 bringt dafür die richtige Grundlage mit.
Zukunftssicher. Neue Funktionen, Schnittstellen und Erweiterungen erscheinen nur noch für Shopware 6. Wer auf 5 bleibt, wird Stück für Stück abgehängt.
Kurz gesagt: Der Umstieg ist kein „Nice-to-have" mehr, sondern eine Frage der Zeit. Und wer früh plant, hat den deutlich ruhigeren Umzug.
Shopware 5 oder Shopware 6: die wichtigsten Unterschiede
Vielleicht fragen Sie sich, was sich überhaupt so stark ändert. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede in einfachen Worten:
Thema | Shopware 5 | Shopware 6 |
|---|---|---|
Technik | älter, schwer zu erweitern | neu gebaut, modern und flexibel |
Tempo | langsamer, vor allem am Handy | deutlich schneller |
Bedienung | Verwaltung wirkt altbacken | aufgeräumte, moderne Oberfläche |
Sicherheit | keine Updates mehr (seit 2024) | wird laufend weiterentwickelt |
Inhalte pflegen | starr und umständlich | frei per Baukasten („Erlebniswelten") |
Zukunft | Sackgasse | alle neuen Funktionen erscheinen hier |
Unterm Strich: Shopware 6 ist kein größeres Shopware 5, sondern ein modernes Fundament. Der Umzug lohnt sich nicht nur, weil 5 ausläuft – Sie bekommen auch einen Shop, der schneller verkauft und leichter zu pflegen ist.
Was wird migriert – und was nicht?
Das ist die wichtigste Frage vor dem Start, denn hier entstehen die meisten Missverständnisse. Die Daten Ihres Shops lassen sich gut umziehen. Das Aussehen und die Funktionen dahinter dagegen nicht automatisch – die werden für Shopware 6 neu aufgebaut. Diese Tabelle zeigt es auf einen Blick:
Zieht mit um | Wird neu aufgebaut |
|---|---|
Produkte und Kategorien | Das Design / Theme |
Kundinnen, Kunden und Kundengruppen | Plugins und Erweiterungen |
Bestellungen und Rechnungen | Individuelle Programmierungen |
Bilder und Medien | Einstellungen der alten Plugins |
Hersteller und Eigenschaften | Schnittstellen (z. B. zur Warenwirtschaft) |
Warum ist das so? Shopware 6 spricht im Inneren eine andere „Sprache" als Shopware 5. Die Daten – also Ihre Produkte, Kunden und Bestellungen – lassen sich übersetzen und umziehen. Ein altes Theme oder ein altes Plugin würde im neuen System dagegen schlicht nicht funktionieren. Beides muss deshalb in der Shopware-6-Welt neu erstellt werden. Das klingt nach Mehraufwand, ist aber meist ein Vorteil: Sie werfen alten Ballast ab und starten technisch sauber.
Der Shopware Migrations-Assistent: das offizielle Umzugswerkzeug
Für den Datenumzug gibt es ein kostenloses, offizielles Werkzeug von Shopware: den Migrations-Assistenten (englisch „Migration Assistant"). Stellen Sie ihn sich wie eine Umzugsfirma vor, die Ihre Kisten vom alten ins neue Haus trägt. Sie müssen ihr nur sagen, was mitkommen soll.
So läuft es vereinfacht ab:
Sie installieren den Assistenten in Ihrem neuen Shopware-6-Shop.
Sie verbinden ihn mit Ihrem alten Shop, damit er auf die Daten zugreifen kann.
Sie wählen aus, was umziehen soll: Produkte, Kunden, Bestellungen, Medien und mehr.
Der Assistent prüft die Verbindung und zieht die Daten um – erst in einem Testlauf, später final.
Der Assistent kann nicht nur von Shopware 5 umziehen. Über sogenannte Profile unterstützt er auch andere Systeme wie Magento, Gambio, OXID oder PrestaShop. Wer also von einem ganz anderen Shop kommt, hat ebenfalls einen geführten Weg nach Shopware 6.
Die Grenze des Assistenten: Er zieht Daten um – nicht mehr. Design, Plugins und Sonderfunktionen bleiben außen vor (siehe Tabelle oben). Und je „individueller" Ihr alter Shop war, desto öfter müssen Daten von Hand nachbearbeitet werden. Genau hier trennt sich ein sauberer Umzug von einem chaotischen.
Die Shopware 6 Migration Schritt für Schritt
Ein guter Umzug folgt einer festen Reihenfolge. Wer sie einhält, spart Zeit, Geld und Nerven. So gehen wir bei einer Shopware-6-Migration vor:
Schritt 1 – Inventur und Ziele. Was haben Sie, und was soll wirklich mitkommen? Aktive Produkte, alte Bestände, Kundendaten? Wer hier ausmistet, schleppt keinen Datenmüll mit und spart später bares Geld.
Schritt 2 – Plugins und Funktionen prüfen. Welche Erweiterungen brauchen Sie weiterhin? Manche gibt es fertig für Shopware 6, manche sind dort schon Standard, manche müssen neu gebaut werden. Diese Liste entscheidet stark über das Budget.
Schritt 3 – Shopware 6 aufsetzen und Design festlegen. Das neue Haus wird gebaut: Server, Shopware-6-Installation und das Theme. Eine Migration ist der ehrlichste Anlass, sich von einem in die Jahre gekommenen Design zu trennen.
Schritt 4 – Daten testweise umziehen. Jetzt kommt der Migrations-Assistent zum Einsatz – zuerst als Probelauf. So sehen Sie früh, wo Daten hängen oder nachbearbeitet werden müssen, ganz ohne Risiko für den echten Shop.
Schritt 5 – SEO sichern. Alle alten Adressen werden auf die passenden neuen umgeleitet, damit Google und Ihre Besucher den Weg weiter finden. Mehr dazu gleich – das ist der Punkt, an dem die meisten Rankings verloren gehen.
Schritt 6 – Alles testen. Bestellung durchklicken, Bezahlung prüfen, Formulare testen, Darstellung auf Handy und Computer checken. Was hier auffällt, fällt nicht den Kunden auf.
Schritt 7 – Go-Live und Beobachten. Der neue Shop geht live, die Weiterleitungen werden scharf geschaltet, die Sitemap bei Google eingereicht. In den ersten Wochen schauen wir genau hin und bessern nach, wo nötig.
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Unsicher, wie aufwändig Ihr Umzug wird?
Schicken Sie uns ein paar Eckdaten zu Ihrem Shop. In einem kurzen Gespräch ordnen wir ehrlich ein, was bei Ihrer Shopware-6-Migration auf Sie zukommt – ohne Verkaufsdruck.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragenSo vermeiden Sie Datenverlust
Die größte Angst bei jedem Umzug: Etwas Wichtiges geht verloren. Bei einem Online-Shop wären das Produkte, Bestellungen oder Kundendaten. Die gute Nachricht: Mit ein paar festen Regeln passiert genau das nicht.
Erst sichern, dann anfassen. Vor dem ersten Schritt wird der alte Shop komplett gesichert (Backup). So gibt es immer einen Weg zurück.
Immer zuerst ein Testumzug. Die Daten ziehen zuerst in eine geschützte Übungsumgebung um, nicht direkt in den echten Shop. Fehler fallen so früh und gefahrlos auf.
Zählen und vergleichen. Nach dem Umzug prüfen wir die Mengen: Sind wirklich alle Produkte, Kunden und Bestellungen angekommen? Stimmt eine Zahl nicht, wird nachgebessert, bevor es weitergeht.
Den alten Shop nicht abschalten. Der alte Shop bleibt erreichbar, bis der neue nachweislich rundläuft. Erst dann wird umgeschaltet.
Stichproben von Hand. Einzelne Produkte und Bestellungen werden direkt verglichen: Sieht alles richtig aus, stimmen Preise, Bilder und Texte?
Datenverlust ist fast nie „Pech". Er entsteht, wenn man ohne Backup arbeitet, direkt im echten Shop migriert und nicht gegenprüft. Wer diese drei Fehler vermeidet, zieht sicher um.
Rankings sichern: kein SEO-Verlust beim Umzug
Wenn Sie aus diesem Beitrag nur einen Punkt mitnehmen, dann diesen. Beim Umzug auf Shopware 6 ändern sich oft die Internet-Adressen (URLs) Ihrer Produkte und Kategorien. Tut man nichts, passiert Folgendes: Wer einen alten Link aus Google, aus einem Lesezeichen oder von einer anderen Website anklickt, landet auf einer Fehlerseite. Und Google verliert die Verbindung zu Ihren mühsam aufgebauten Platzierungen.
Die Lösung heißt 301-Weiterleitung. Das ist ein kleiner Wegweiser, der sagt: „Diese Seite ist dauerhaft umgezogen – hier ist die neue Adresse." Für jede wichtige alte Adresse legen Sie fest, welche neue Seite sie ersetzt. Gibt es keine direkte Entsprechung, leiten Sie auf die thematisch nächste Seite um – nicht pauschal auf die Startseite. So nehmen Sie Ihre Sichtbarkeit mit, statt bei null anzufangen.
Dazu gehören außerdem:
Eine vollständige Liste aller alten Adressen, bevor der alte Shop verschwindet.
Eine neue Sitemap, die Sie nach dem Start in der Google Search Console einreichen.
Die Kontrolle, dass die Sperre „noindex" aus der Bauphase beim Go-Live wieder entfernt ist – sonst bleibt der neue Shop für Google unsichtbar.
Title und Meta-Beschreibung je Seite, damit der Shop in der Suche sauber aussieht.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei jedem Website-Umzug. Wie ein sauberer Umstieg ohne Ranking-Verlust gelingt, haben wir in unserer Website-Relaunch-Checkliste Schritt für Schritt aufgeschrieben.
Was kostet eine Shopware 6 Migration?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Eine Migration ist wie ein Umzug – die Zwei-Zimmer-Wohnung ist günstiger als das ganze Haus mit Werkstatt und Lager. Den Preis bestimmen vor allem die Menge der Daten, die Zahl der Sonderfunktionen und wie individuell Ihr Shop gebaut ist. Als grobe Orientierung aus der Praxis:
Shop-Typ | Typische Investition | Was meist dazugehört |
|---|---|---|
Kleiner Shop | ca. 5.000 – 12.000 € | Standard-Daten, angepasstes Standard-Theme, wenige gängige Plugins |
Mittlerer Shop | ca. 12.000 – 35.000 € | viele Produkte, individuelles Design, einige Sonderfunktionen, erste Schnittstellen |
Großer / B2B-Shop | ab 35.000 € | Warenwirtschafts-Anbindung, komplexe Preis- und Rechtelogik, viele Schnittstellen |
Was den Preis nach oben treibt: individuell programmierte Funktionen, viele alte Plugins ohne fertige Shopware-6-Version, unsaubere Daten, die erst aufgeräumt werden müssen, und Schnittstellen zu anderen Systemen wie Ihrer Warenwirtschaft. Was ihn senkt: frühzeitiges Ausmisten und Inhalte, die rechtzeitig bereitliegen.
Wie sich solche Investitionen zusammensetzen, zeigen wir am Beispiel von Websites in unserem Beitrag Website-Relaunch-Kosten. Die Logik dahinter gilt für Shopware-Projekte genauso.
Wie lange dauert eine Shopware 6 Migration?
Auch hier gilt die Umzugs-Faustregel: je größer und individueller, desto länger. Grobe Richtwerte:
Shop-Typ | Typische Dauer |
|---|---|
Kleiner Shop | 4 – 8 Wochen |
Mittlerer Shop | 2 – 4 Monate |
Großer / B2B-Shop | 4 – 9 Monate |
Der größte Bremsklotz? Fehlende Inhalte und späte Entscheidungen. Wenn Produktdaten, Bilder und Texte früh bereitliegen und Ansprechpartner schnell freigeben, wird Ihre Migration spürbar schneller fertig. Planen Sie außerdem einen Puffer von 10 bis 15 Prozent ein – kein Umzug läuft zu 100 Prozent nach Plan.
Migration selbst machen oder Agentur beauftragen?
Den Datenumzug eines kleinen, einfachen Shops bekommen technisch versierte Händler mit dem kostenlosen Migrations-Assistenten oft selbst hin. Sobald aber Design, Plugins, Schnittstellen und SEO zusammenpassen sollen, wird es schnell unübersichtlich – und ein kleiner Fehler kann teuer werden.
Selbst machen ist sinnvoll, wenn:
Sie wenige, gängige Produkte und Standard-Daten haben.
Sie kaum Sonderfunktionen oder Schnittstellen nutzen.
Sie sich mit Technik wohlfühlen und Zeit zum Einarbeiten haben.
Eine Agentur lohnt sich, wenn:
Sie individuelle Funktionen, viele Plugins oder eine Warenwirtschaft anbinden.
Ihre Rankings und Ihr Umsatz nicht ins Wanken geraten dürfen.
Sie gleichzeitig ein neues, modernes Design möchten.
Sie sich auf Ihr Geschäft konzentrieren wollen, statt auf die Technik.
Ehrlich gesagt: Bei den meisten gewachsenen Shops zahlt sich Begleitung schnell aus – allein schon, weil ein verpatzter SEO-Umzug mehr kostet als das ganze Projekt.
Die häufigsten Fehler beim Shopware-Umstieg
Am besten lernt man aus den Fehlern anderer. Diese Stolperfallen sehen wir immer wieder – wer sie kennt, geht ihnen aus dem Weg:
Keine oder falsche Weiterleitungen. Der teuerste Fehler überhaupt. Alte Adressen laufen ins Leere, Besucher und Google landen auf Fehlerseiten, die Rankings brechen ein.
Direkt im echten Shop migrieren. Ohne Testumgebung und Backup wird jeder Fehler sofort zum Notfall.
Plugins zu spät prüfen. Stellt sich erst kurz vor dem Start heraus, dass eine wichtige Funktion neu gebaut werden muss, sprengt das Zeitplan und Budget.
Alten Datenmüll mitnehmen. Fünf Jahre Altbestände und Karteileichen kosten im neuen Shop Speicher, Tempo und Pflege.
Die neue Seite auf „noindex" vergessen. Während des Baus sperrt man Google aus. Wird das beim Start nicht entfernt, bleibt der Shop unsichtbar.
Nach dem Go-Live nicht messen. Ohne Search Console und Analytics merkt man Probleme erst, wenn es richtig weh tut.
Die gute Nachricht: Jeder dieser Fehler ist vermeidbar. Eine feste Reihenfolge und ein Probelauf nehmen fast jedes Risiko aus dem Projekt.
Ihre Shopware 6 Migration in Kürze: die Checkliste
Den ganzen Beitrag auf einen Blick – haken Sie diese Punkte der Reihe nach ab:
Inventur machen: Was zieht mit um, was bleibt zurück?
Plugins und Funktionen prüfen und für Shopware 6 einplanen.
Komplettes Backup des alten Shops anlegen.
Shopware 6 aufsetzen und das Design festlegen.
Daten zuerst testweise mit dem Migrations-Assistenten umziehen.
Mengen abgleichen: Sind alle Produkte, Kunden und Bestellungen da?
301-Weiterleitungen für alle alten Adressen einrichten.
Alles testen: Bestellung, Bezahlung, Formulare, Handy-Ansicht.
Go-Live, Sitemap einreichen und „noindex" entfernen.
Die ersten Wochen beobachten und nachbessern.
Lieber auf Nummer sicher
Shopware 6 Migration ohne schlaflose Nächte
Sie wollen den Umzug nicht allein stemmen? Wir übernehmen Daten, Design, Technik und SEO – und schalten am Ende sauber um, ohne Datenverlust und ohne Ranking-Einbruch.
Migration unverbindlich besprechenFazit: Mit Plan wird der Umstieg ruhig statt riskant
Eine Shopware 6 Migration ist kein Hexenwerk, aber auch keine Sache von einem Nachmittag. Wer sie wie einen gut organisierten Umzug angeht – erst Inventur, dann Probelauf, saubere Weiterleitungen und gründliches Testen –, zieht ohne Chaos und ohne Datenverlust um. Shopware 5 läuft Ihnen davon; je früher Sie planen, desto entspannter wird der Wechsel.
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten: Werfen Sie einen Blick auf unsere Website-Relaunch-Checkliste und die ehrliche Einordnung der Relaunch-Kosten. Echte Projekte aus unserer Arbeit finden Sie in den Case Studies.
Häufige Fragen zur Shopware 6 Migration
Was ist eine Shopware 6 Migration? +
Eine Shopware 6 Migration ist der Umzug eines bestehenden Online-Shops in die neue Version Shopware 6 – meist von Shopware 5. Dabei werden Daten wie Produkte, Kategorien, Kunden, Bestellungen und Medien übernommen, während Design, Plugins und Sonderfunktionen für Shopware 6 neu aufgebaut werden.
Warum sollte ich von Shopware 5 auf Shopware 6 umsteigen? +
Weil Shopware 5 am Ende seines Lebenszyklus ist: Seit 2024 gibt es keine neuen Funktionen und keine Sicherheitsupdates mehr. Shopware 6 ist außerdem schneller, besser fürs Handy und für Google geeignet und bekommt als einzige Version neue Features und Erweiterungen.
Gehen bei der Migration Daten verloren? +
Nein, wenn man sauber arbeitet. Wichtig sind ein vollständiges Backup, ein Testumzug in einer geschützten Umgebung statt direkt im echten Shop und ein Mengenabgleich nach dem Umzug. So lässt sich prüfen, ob wirklich alle Produkte, Kunden und Bestellungen angekommen sind, bevor der neue Shop live geht.
Was kostet eine Shopware 6 Migration? +
Das hängt stark vom Umfang ab. Kleine Shops mit Standard-Daten liegen oft bei etwa 5.000 bis 12.000 Euro, mittlere Shops mit individuellem Design und Sonderfunktionen bei rund 12.000 bis 35.000 Euro, große oder B2B-Shops mit vielen Schnittstellen ab 35.000 Euro. Den Preis treiben vor allem individuelle Programmierungen, alte Plugins ohne Shopware-6-Version und unsaubere Daten.
Wie lange dauert der Umzug auf Shopware 6? +
Je nach Größe zwischen rund 4 Wochen und mehreren Monaten. Ein kleiner Shop ist oft in 4 bis 8 Wochen fertig, ein mittlerer in 2 bis 4 Monaten, ein großer oder B2B-Shop in 4 bis 9 Monaten. Der größte Bremsklotz sind fehlende Inhalte und späte Entscheidungen.
Werden meine Google-Rankings beim Umstieg schlechter? +
Nur, wenn die 301-Weiterleitungen fehlen oder falsch sind. Mit einem sauberen Konzept, das jede alte Adresse auf die passende neue Seite umleitet, bleiben Ihre Platzierungen erhalten – durch den schnelleren, moderneren Shop verbessern sie sich oft sogar.
Kann ich mit dem Migrations-Assistenten selbst migrieren? +
Bei einem kleinen Shop mit Standard-Daten ist das grundsätzlich möglich – der Migrations-Assistent ist kostenlos und führt durch den Datenumzug. Sobald aber individuelle Funktionen, viele Plugins, Schnittstellen oder ein neues Design ins Spiel kommen, spart eine erfahrene Agentur viel Zeit und vermeidet teure Fehler.
Werden meine Plugins und Erweiterungen übernommen? +
Nicht automatisch. Plugins aus Shopware 5 laufen in Shopware 6 nicht weiter. Manche Funktionen sind in Shopware 6 bereits Standard, für andere gibt es fertige Erweiterungen, wieder andere müssen neu entwickelt werden. Deshalb gehört eine Plugin-Inventur ganz an den Anfang des Projekts.
Wird mein altes Shopware-5-Theme übernommen? +
Nein. Das Design wird für Shopware 6 neu aufgebaut, weil die Technik dahinter komplett anders ist. Das ist meist ein Vorteil: Eine Migration ist der ideale Anlass, den Shop optisch und technisch frisch und zeitgemäß aufzustellen.