Website Relaunch Checkliste: 25 Punkte für einen erfolgreichen Neustart

Die komplette Website-Relaunch-Checkliste: 25 Punkte in 5 Phasen für Planung, Ablauf und Go-Live – plus die häufigsten Fehler. Einfach erklärt und gratis als PDF.

Website Relaunch Checkliste: 25 Punkte für einen erfolgreichen Neustart Website-Relaunch-Checkliste · 2026
25 Punkte in 5 Phasen – von der Planung bis nach dem Go-Live.

Kurz gesagt: Eine Website-Relaunch-Checkliste führt Sie in fünf Phasen durch Ihren Neustart – von der Vorbereitung über Inhalte, SEO und Technik bis zum Go-Live und der Zeit danach. Die drei wichtigsten Punkte: klare Ziele, ein sauberes 301-Weiterleitungs-Konzept und gründliches Testen vor dem Launch. Alle 25 Punkte finden Sie weiter unten – kostenlos auch als PDF zum Abhaken.

Ein Website-Relaunch fühlt sich für viele an wie eine große Operation: aufregend, ein bisschen beängstigend und mit der Sorge, dass am Ende etwas kaputtgeht. Diese Sorge ist berechtigt – aber nur, wenn man ohne Plan loslegt. Mit einer guten Checkliste wird aus dem Risiko ein ruhiger, planbarer Ablauf. Genau die bekommen Sie hier.

Wir bei COOKIE Design haben schon viele Websites neu gebaut und umgezogen. Diese 25 Punkte sind unsere Erfahrung in Listenform – einfach erklärt, ohne Fachchinesisch, sodass sie wirklich jeder versteht.

Was ist ein Website-Relaunch?

Ein Website-Relaunch ist die grundlegende Erneuerung einer bestehenden Website. Nicht nur ein neuer Anstrich, sondern oft auch neue Technik, neue Struktur und neue Inhalte. Stellen Sie sich einen Umzug vor: Sie nehmen mit, was gut ist, sortieren aus, was Sie nicht mehr brauchen, und richten alles im neuen Zuhause besser ein.

Der Unterschied zum Redesign: Ein Redesign ändert vor allem das Aussehen. Ein Relaunch geht tiefer und fasst auch das an, was man nicht sofort sieht – zum Beispiel die Geschwindigkeit, die Technik und die Auffindbarkeit bei Google. Und genau dort entscheidet sich, ob der Neustart ein Erfolg wird.

Das Schöne daran: Sie fangen nicht bei null an. Was heute schon funktioniert – starke Inhalte, eine bekannte Domain, gute Platzierungen bei Google – nehmen Sie mit. Ein durchdachter Relaunch baut darauf auf, statt es wegzuwerfen. Diese Checkliste sorgt dafür, dass beim Umzug nichts Wertvolles verloren geht.

Wann lohnt sich ein Website-Relaunch?

Nicht jede Website braucht sofort einen kompletten Neustart – manchmal reichen kleine Verbesserungen. Diese Anzeichen sprechen aber klar für einen Relaunch:

  • Die Seite sieht auf dem Handy schlecht aus oder ist dort schwer zu bedienen.

  • Sie lädt langsam – viele Besucher springen ab, bevor überhaupt etwas zu sehen ist.

  • Es kommen Besucher, aber kaum Anfragen oder Verkäufe.

  • Die Technik ist veraltet, Updates sind umständlich oder ein Sicherheitsrisiko.

  • Sie können Inhalte nicht selbst pflegen und brauchen für jede Kleinigkeit Hilfe.

  • Das Design passt nicht mehr zu Ihrer Marke oder wirkt aus der Zeit gefallen.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich der Aufwand meist schnell: Eine bessere Seite holt aus demselben Besucherstrom deutlich mehr heraus.

Die Website-Relaunch-Checkliste: 25 Punkte in 5 Phasen

Ein Relaunch hat eine natürliche Reihenfolge. Wer sie einhält, spart Zeit, Geld und Nerven. Wir teilen die 25 Punkte deshalb in fünf Phasen auf – Sie arbeiten sie einfach von oben nach unten ab:

  • Phase 1 – Vorbereitung & Strategie: Erst denken, dann bauen.

  • Phase 2 – Inhalte & SEO-Fundament: Damit Sie nach dem Launch gefunden werden.

  • Phase 3 – Design & Technik: Schön, schnell und sicher.

  • Phase 4 – Go-Live: Der große Tag – sauber umschalten.

  • Phase 5 – Nach dem Launch: Beobachten, pflegen, besser werden.

Fünf aufsteigende Website-Mockups auf Sockeln zeigen die fünf Phasen eines Website-Relaunchs: Vorbereitung, Inhalte und SEO, Design und Technik, Go-Live und die Zeit nach dem Launch
Von der ersten Idee bis nach dem Go-Live: Ihr Relaunch in fünf aufeinander aufbauenden Phasen.

Phase 1: Vorbereitung & Strategie

Bevor irgendetwas gebaut wird: Erst denken, dann machen.

  • 1. Ziele festlegen – Was soll der Relaunch bringen? Mehr Anfragen, bessere Sichtbarkeit, ein neues Image? Machen Sie die Ziele messbar.

  • 2. Ist-Zustand analysieren – Sichern Sie die Zahlen der alten Seite: Top-Seiten, Top-Keywords und Besucher aus Analytics und Google Search Console.

  • 3. Zielgruppe verstehen – Für wen ist die Seite? Was suchen diese Menschen, und welche Frage müssen Sie ihnen beantworten?

  • 4. Wettbewerb ansehen – Was machen die besten Seiten in Ihrer Branche besser? Lernen Sie daraus, statt sie zu kopieren.

  • 5. Budget, Zeitplan & Team klären – Wer entscheidet, wer liefert die Inhalte, bis wann soll es fertig sein? Planen Sie 10 bis 15 Prozent Puffer ein.

Phase 2: Inhalte & SEO-Fundament

Hier entscheidet sich, ob Sie nach dem Launch gefunden werden.

  • 6. Content-Inventar erstellen – Listen Sie alle bestehenden Seiten auf und entscheiden Sie je Seite: behalten, überarbeiten oder löschen.

  • 7. Keyword-Recherche – Wonach sucht Ihre Zielgruppe wirklich bei Google? Bauen Sie die Inhalte um diese Begriffe herum auf.

  • 8. Seitenstruktur & Navigation planen – Ein logischer Aufbau und kurze Wege: Jeder soll in maximal drei Klicks finden, was er sucht.

  • 9. URL-Konzept festlegen – Sprechende, stabile Adressen. Behalten Sie funktionierende URLs möglichst bei.

  • 10. 301-Weiterleitungen planen – Leiten Sie jede alte URL auf die passende neue um. Der wichtigste Punkt überhaupt gegen Ranking- und Traffic-Verlust.

  • 11. Rankings & Backlinks sichern – Was heute schon gut rankt und worauf andere verlinken, darf beim Umzug nicht verloren gehen.

  • 12. Texte & Meta-Daten vorbereiten – Je Seite ein klarer Title, eine gute Meta-Beschreibung und genau eine aussagekräftige H1-Überschrift.

  • 13. Interne Verlinkung planen – Verbinden Sie wichtige Seiten sinnvoll miteinander. Das hilft Besuchern und Google gleichermaßen.

Phase 3: Design & Technik

Schön ist Pflicht, schnell und sicher ist Kür.

  • 14. Mobile-First denken – Die meisten Besucher kommen per Handy. Die Seite muss zuerst auf dem Smartphone überzeugen.

  • 15. Performance & Core Web Vitals – Kurze Ladezeit (LCP, INP, CLS). Schnell ist besser für Ihre Besucher und für Google.

  • 16. Barrierefreiheit (BFSG) – Seit 2025 für viele Unternehmen Pflicht. Eine gut bedienbare Seite hilft wirklich allen.

  • 17. CMS & Pflegbarkeit – Prüfen Sie: Können Sie Texte und Bilder später selbst ändern, ohne jedes Mal die Agentur zu brauchen?

  • 18. Tracking & Consent einrichten – Analytics sauber aufsetzen und einen DSGVO-konformen Cookie-Banner (Opt-in) einbauen.

  • 19. Sicherheit & Recht – SSL-Verschlüsselung, aktuelles Impressum, Datenschutzerklärung und Spam-Schutz für Formulare.

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Wirkt das nach viel? Ist es auch – wenn man allein ist.

Wir begleiten Relaunches von der ersten Idee bis weit nach dem Launch. In einem kurzen Gespräch ordnen wir Ihr Projekt ehrlich ein.

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Phase 4: Go-Live

Der Tag X. Jetzt zahlt sich gute Vorbereitung aus.

  • 20. Alles testen (QA) – Prüfen Sie Links, Formulare, verschiedene Browser und Geräte sowie die Rechtschreibung.

  • 21. Backup der alten Seite – Sichern Sie die komplette alte Website, bevor Sie umschalten. Sicher ist sicher.

  • 22. Freigabe auf der Testumgebung – Letzte Abnahme mit allen Beteiligten auf einer Staging-Umgebung, bevor es live geht.

  • 23. Launch & Redirects scharf schalten – Weiterleitungen aktivieren, Sitemap bei Google einreichen, „noindex" entfernen und Suchmaschinen hereinlassen.

Phase 5: Nach dem Launch

Online ist nicht das Ende, sondern der Anfang.

  • 24. Monitoring – Beobachten Sie die ersten Wochen genau: Search Console (404- und Crawl-Fehler), Rankings und Analytics.

  • 25. Pflegen & verbessern – Inhalte aktuell halten, aus den Daten lernen und die Seite Schritt für Schritt weiter optimieren.

301-Weiterleitungen: der wichtigste Schritt beim Relaunch

Wenn Sie aus dieser Checkliste nur einen einzigen Punkt mitnehmen, dann diesen. Eine 301-Weiterleitung sagt Google und dem Browser: „Diese Seite ist dauerhaft umgezogen – hier ist die neue Adresse." Fehlt sie, passiert Folgendes:

  • Besucher, die einen alten Link anklicken – aus Google, aus Lesezeichen oder von anderen Websites –, landen auf einer Fehlerseite (404).

  • Google verliert die Verbindung zwischen alter und neuer Seite – die mühsam aufgebauten Rankings verpuffen.

  • Verweise von anderen Websites (Backlinks) zeigen ins Leere und verlieren ihren Wert.

Die Lösung ist einfach, muss aber vollständig sein: Für jede alte Adresse legen Sie fest, welche neue Seite sie ersetzt. Gibt es keine direkte Entsprechung, leiten Sie auf die thematisch nächstgelegene Seite um – nicht pauschal auf die Startseite. So nehmen Sie Ihre Sichtbarkeit mit in die neue Website, statt bei null anzufangen.

Zeitstrahl eines Website-Relaunch-Projekts mit fünf Meilensteinen von der Planung über Design und Umsetzung bis zum Go-Live
Ein Relaunch folgt einem klaren Zeitplan mit festen Meilensteinen.

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Das hängt von der Größe ab – wie beim Umzug ist die Zwei-Zimmer-Wohnung schneller fertig als das ganze Haus. Grobe Richtwerte aus der Praxis:

Projekt

Typische Dauer

Kleine Firmenwebsite

4 – 8 Wochen

Unternehmenswebsite (Mittelstand)

2 – 4 Monate

Website mit Online-Shop

4 – 9 Monate

Der größte Bremser? Fehlende Inhalte. Wenn Texte, Bilder und Logos früh bereitliegen, wird Ihr Relaunch spürbar schneller fertig.

Die 7 häufigsten Website-Relaunch-Fehler

Aus Fehlern lernt man – am besten aus den Fehlern anderer. Diese sieben Stolperfallen sehen wir immer wieder. Wer sie kennt, geht ihnen aus dem Weg:

  • 1. Keine oder falsche 301-Weiterleitungen. Der teuerste Fehler überhaupt. Alte Adressen laufen ins Leere, Besucher und Google landen auf Fehlerseiten – die Rankings brechen ein.

  • 2. Die neue Seite versehentlich auf „noindex". Während des Baus sperrt man Google bewusst aus. Vergisst man, das beim Launch zu entfernen, bleibt die Seite für Google unsichtbar.

  • 3. Gute alte Inhalte ohne Plan löschen. Seiten, die Besucher und Rankings bringen, verschwinden einfach – und mit ihnen der Traffic.

  • 4. Kein Backup der alten Website. Wenn beim Umschalten etwas schiefgeht, gibt es ohne Sicherung kein Zurück.

  • 5. Performance ignorieren. Eine schöne, aber langsame Seite vertreibt Besucher – und Google bewertet sie schlechter.

  • 6. Vor dem Launch nicht richtig getestet. Kaputte Formulare, tote Links oder Darstellungsfehler auf dem Handy fallen sonst erst den Besuchern auf.

  • 7. Nach dem Go-Live nicht gemessen. Ohne Search Console und Analytics merkt man Probleme erst, wenn es richtig weh tut.

Die gute Nachricht: Jeder dieser Fehler steht als eigener Punkt in der Checkliste oben. Haken Sie sie ab, und Sie sind auf der sicheren Seite.

Lieber auf Nummer sicher

Relaunch ohne schlaflose Nächte

Sie wollen die 25 Punkte nicht allein abarbeiten? Wir übernehmen Strategie, Design, Technik und SEO – und schalten am Ende sauber um, ohne Ranking-Verlust.

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Fazit: Mit Plan wird der Relaunch zum Erfolg

Ein Website-Relaunch ist kein Hexenwerk – aber auch keine Sache von einem Nachmittag. Wer in fünf Phasen denkt, die Inhalte früh vorbereitet und vor allem die 301-Weiterleitungen ernst nimmt, startet ohne böse Überraschungen durch. Nutzen Sie die 25 Punkte als roten Faden, dann vergessen Sie nichts Wichtiges.

Wenn Sie schon dabei sind: Lesen Sie auch, was ein Website-Relaunch kostet, und – falls Sie einen Online-Shop betreiben – unseren Leitfaden zur Shopware-6-Migration. Echte Beispiele finden Sie in unseren Referenzen.

Häufige Fragen zum Website-Relaunch

Was ist ein Website-Relaunch genau?

Ein Relaunch ist die grundlegende Erneuerung einer bestehenden Website – neues Design, oft neue Technik, neue Struktur und Inhalte. Anders als ein reines Redesign (nur Optik) wird beim Relaunch auch „unter der Haube" modernisiert, etwa Geschwindigkeit und SEO.

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Je nach Größe zwischen rund 4 Wochen und mehreren Monaten. Eine kleine Firmenwebsite ist oft in 4 bis 8 Wochen fertig, eine Unternehmenswebsite in 2 bis 4 Monaten, ein Projekt mit Online-Shop in 4 bis 9 Monaten. Der größte Bremser sind fehlende Inhalte.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Die Spanne ist groß und hängt von Umfang, Design und Technik ab. Eine ehrliche Einordnung mit echten Preisspannen und Beispielen finden Sie in unserem Beitrag „Website-Relaunch-Kosten".

Verliere ich beim Relaunch meine Google-Rankings?

Nur, wenn die 301-Weiterleitungen fehlen oder falsch sind. Mit einem sauberen Redirect-Konzept, das jede alte URL auf die passende neue Seite umleitet, bleiben Ihre Rankings erhalten – oft verbessern sie sich durch die schnellere, modernere Seite sogar.

Was ist der häufigste Fehler beim Relaunch?

Vergessene oder fehlerhafte 301-Weiterleitungen. Dann laufen Besucher und Google auf 404-Fehlerseiten, und die mühsam aufgebauten Rankings brechen ein. Deshalb steht dieser Punkt in unserer Checkliste ganz oben.

Brauche ich für einen Relaunch eine Agentur?

Nicht zwingend. Sobald aber Design, SEO und Technik zusammenpassen sollen, spart eine erfahrene Agentur viel Zeit und vermeidet teure Fehler. Gern schauen wir unverbindlich mit Ihnen auf Ihr Projekt.

Wann lohnt sich ein Relaunch überhaupt?

Wenn Ihre Seite auf dem Handy nicht gut funktioniert, langsam lädt, kaum Anfragen bringt, technisch veraltet ist oder nicht mehr zu Ihrer Marke passt. Dann holt ein Relaunch oft mehr heraus, als immer wieder einzelne Stellen zu flicken.

Was muss direkt nach dem Go-Live passieren?

Prüfen Sie sofort, ob die Weiterleitungen greifen und keine wichtige Seite einen 404-Fehler wirft. Reichen Sie die neue Sitemap in der Google Search Console ein, stellen Sie sicher, dass „noindex" entfernt ist, und behalten Sie Rankings und Fehlerberichte in den ersten Wochen genau im Blick.

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