Shopware Vorbestellung einrichten: Mehr Umsatz vor Lieferdatum

Bestseller ausverkauft, neue Kollektion noch nicht da? Mit einer sauberen Vorbestell-Funktion in Shopware 6 verkauft ihr trotzdem weiter, statt Kund:innen zu verlieren.

Shopware Vorbestellung einrichten: Mehr Umsatz vor Lieferdatum Shopware · Shopware Vorbestellung einrichten: Mehr Umsatz vor Lieferdat
Bestseller ausverkauft, neue Kollektion noch nicht da? Mit einer sauberen Vorbestell-Funktion in Shopware 6 verkauft ihr trotzdem weiter, statt Kund:innen zu verlieren.

Der neue Bestseller ist seit drei Tagen ausverkauft, der Nachschub kommt aber erst in zwei Wochen. Oder umgekehrt: Die neue Kollektion ist fotografiert, beschrieben und eigentlich verkaufsbereit, nur die Ware selbst liegt noch beim Hersteller im Lager. In beiden Fällen passiert in den meisten Shops dasselbe: Der Kunde landet auf der Produktseite, sieht "Nicht verfügbar" oder gar nichts, und ist weg. Zum Wettbewerber, zu Amazon, oder einfach zurück ins Nirwana der offenen Browser-Tabs.

Dabei müsst ihr diesen Umsatz gar nicht verschenken. Mit einer sauberen Vorbestellung, im Fachjargon oft "Pre-Order" genannt, könnt ihr genau in diesem Moment weiterverkaufen: Der Kunde bestellt heute, ihr liefert, sobald die Ware da ist. Das funktioniert bei limitierten Editionen genauso wie bei Produktlaunches oder bei Bestsellern, die kurzfristig aus dem Lager gerutscht sind.

Das Beste daran: Sucht man aktuell nach "Shopware Vorbestellung einrichten", findet man fast ausschließlich Plugin-Listings im Store, aber kaum echte Anleitungen, die Technik, Recht und Marketing zusammen erklären. Genau diese Lücke füllen wir in diesem Artikel: Wir zeigen euch, wofür sich Vorbestellungen lohnen, was ihr rechtlich beachten müsst, wie die technische Umsetzung in Shopware 6 konkret aussieht und wie ihr das Ganze mit Marketing so aufwertet, dass aus Wartezeit echte Vorfreude wird.

Wofür sich eine Vorbestell-Funktion in Shopware wirklich lohnt

Vorbestellungen sind kein Nischen-Feature für Gadget-Shops oder Sneaker-Drops. Sie lohnen sich in praktisch jeder Branche, sobald es einen Zeitraum gibt, in dem Nachfrage und Verfügbarkeit auseinanderfallen. Vier Szenarien kommen in der Praxis am häufigsten vor.

Produktlaunches Eine neue Kollektion, eine neue Geräte-Generation oder ein saisonales Produkt: Der Launch-Termin steht fest, aber Fotos, Texte und Marketing sind schon lange vorher fertig. Statt bis zum Stichtag nichts zu zeigen, könnt ihr die Produktseite Wochen vorher live schalten und Vorbestellungen einsammeln. Wer zuerst bestellt, bekommt oft auch zuerst geliefert, das ist für viele Kund:innen ein zusätzlicher Anreiz, nicht erst am Launch-Tag selbst zu kaufen.

Nachbestellungen bei Bestsellern Das ist der Klassiker im Alltag: Ein Artikel läuft besser als erwartet, der Lagerbestand ist plötzlich bei null, Nachschub ist aber schon bestellt und terminiert. Ohne Vorbestell-Funktion verliert ihr in dieser Lücke jeden Tag Umsatz, den ihr eigentlich schon "verdient" hättet. Mit Vorbestellung bleibt die Produktseite aktiv, der Kunde bestellt, ihr liefert nach.

Limitierte Editionen Bei limitierten Stückzahlen oder Sonderauflagen erzeugt eine Vorbestellphase zusätzlich Knappheit und Dringlichkeit, ganz ohne künstliche Countdown-Tricks. Wer weiß, dass es nur 200 Stück gibt und die Vorbestellphase in zehn Tagen endet, entscheidet sich schneller.

Crowdfunding-artige Vorverkäufe Manche Shops nutzen Vorbestellungen sogar, um vor der eigentlichen Produktion zu prüfen, ob genug Nachfrage da ist, ähnlich wie bei Kickstarter, nur direkt im eigenen Shop. Erst wenn eine Mindestmenge an Vorbestellungen zusammenkommt, wird produziert oder final bestellt. Das senkt euer Lagerrisiko erheblich, verlangt aber besonders transparente Kommunikation, dazu mehr im Abschnitt zu rechtlichen Basics.

In allen vier Fällen gilt derselbe Grundgedanke: Die Kaufentscheidung und die Lieferung werden entkoppelt. Der Kunde committed sich heute, ihr liefert, sobald ihr könnt. Das ist im Kern nichts anderes als ein verlängerter Bestellprozess, muss aber im Frontend glasklar als solcher erkennbar sein, sonst entsteht schnell Frust statt Vorfreude.

3D-Illustration einer Produktkachel mit einem leuchtenden Kalender-Glocken-Icon fuer den Vorbestell-Button
Ein eigener Button-Text macht sofort klar, dass es sich um eine Vorbestellung handelt, nicht um sofort lieferbare Ware.

Rechtliche Basics, die ihr vor dem Start kennen solltet

Vorbestellungen sind rechtlich grundsätzlich unproblematisch, solange ihr ein paar Grundregeln einhaltet. Wichtig vorweg: Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung, bei Unsicherheiten solltet ihr eine Anwältin oder einen Anwalt für IT- beziehungsweise Wettbewerbsrecht hinzuziehen. Trotzdem lohnt sich ein Überblick, damit ihr wisst, worauf ihr überhaupt achten müsst.

Liefertermin klar kommunizieren Der wichtigste Punkt zuerst: Ihr müsst den voraussichtlichen Liefertermin so konkret wie möglich angeben, zum Beispiel "Lieferung ab KW 42" oder "Voraussichtlicher Versand: 15. November". Ein vager Hinweis wie "bald verfügbar" reicht rechtlich nicht aus und verärgert Kund:innen zusätzlich. Wenn ihr den Termin selbst noch nicht sicher wisst, kommuniziert lieber einen Zeitraum als ein Fantasiedatum.

Fernabsatzrecht gilt wie gewohnt Das Widerrufsrecht im Fernabsatz gilt bei Vorbestellungen genauso wie bei jedem anderen Onlinekauf. Die 14-tägige Widerrufsfrist beginnt in der Regel erst mit Erhalt der Ware, nicht mit dem Bestelldatum. Das bedeutet: Auch wer wochenlang auf ein vorbestelltes Produkt wartet, kann es nach Erhalt noch fristgerecht zurückschicken. Diese Frist müsst ihr in der Widerrufsbelehrung entsprechend korrekt abbilden, nicht ab Bestelldatum rechnen.

Keine falschen Lieferversprechen Wettbewerbsrechtlich riskant wird es, wenn ihr einen Liefertermin nennt, von dem ihr eigentlich schon wisst, dass er nicht zu halten ist, nur um schneller zu verkaufen. Kommt es zu Verzögerungen, seid ihr verpflichtet, aktiv zu informieren, dazu mehr in Abschnitt 5. Wer systematisch unrealistische Termine kommuniziert, riskiert Abmahnungen und, langfristig schwerwiegender, das Vertrauen der eigenen Kundschaft.

Zahlungsmodell und Vorkasse Wenn ihr bei Vorbestellung schon eine Zahlung verlangt, sei es eine Anzahlung oder den vollen Betrag, muss das im Bestellprozess unmissverständlich ausgewiesen sein. Kund:innen dürfen nicht erst auf der Rechnung merken, dass sie für ein Produkt bezahlt haben, das erst in sechs Wochen kommt. Mehr zu den technischen Zahlungsoptionen im nächsten Abschnitt.

Zusammengefasst: Transparenz ist hier keine Kür, sondern die Grundlage, auf der Vorbestellungen überhaupt funktionieren. Wer offen kommuniziert, baut Vertrauen auf, wer trickst, riskiert Retouren-Wellen, schlechte Bewertungen und im schlimmsten Fall rechtlichen Ärger.

So richtet ihr Vorbestellungen technisch in Shopware 6 ein

Shopware 6 bringt von Haus aus keine fertige Vorbestell-Funktion mit, das System lässt sich aber sauber über Store-Plugins und angepasste Konfigurationen erweitern. Hier die wichtigsten Bausteine, die eine funktionierende Vorbestellung braucht.

Store-Plugins für Vorbestellung und Erscheinungsdatum Im Shopware Store gibt es mehrere Plugins, die genau für diesen Zweck gebaut sind: Sie fügen ein Erscheinungsdatum-Feld am Artikel hinzu, tauschen den Warenkorb-Button aus und steuern, wann ein Artikel von "vorbestellbar" auf "regulär lieferbar" wechselt. Wichtig beim Auswählen: Prüft, ob das Plugin mit eurer Shopware-Version kompatibel ist und ob es sich mit euren bestehenden Payment- und Versand-Plugins verträgt. Gerade bei individuellen Shop-Konfigurationen kommt es hier häufig zu Konflikten, die man vor dem Produktivgang testen sollte.

Lagerbestand auf "verfügbar ab" umstellen Technisch betrachtet ist eine Vorbestellung im Kern ein Artikel mit Lagerbestand null, der trotzdem bestellbar bleibt, kombiniert mit einem klar sichtbaren Verfügbarkeitsdatum. In Shopware lässt sich das über die Lagerbestandslogik und ein zusätzliches Datumsfeld abbilden. Wichtig ist, dass dieses Datum nicht nur im Backend gepflegt wird, sondern auch im Frontend prominent auf der Produktseite auftaucht, am besten direkt neben dem Preis, nicht versteckt im Beschreibungstext.

Akontozahlung vs. Zahlung erst bei Versand Hier müsst ihr euch für ein Modell entscheiden, beide sind in Shopware technisch umsetzbar: Bei der Akontozahlung zahlt der Kunde sofort bei Bestellung, oft mit einer Anzahlung oder dem vollen Betrag. Das gibt euch Planungssicherheit und bindet die Kundschaft fester an die Bestellung, erhöht aber die Hürde beim Kauf und verlangt, wie in Abschnitt 2 beschrieben, eine besonders klare Kommunikation. Bei "Zahlung erst bei Versand" wird die Zahlungsabbuchung erst ausgelöst, wenn die Ware tatsächlich verschickt wird. Das senkt die Kaufhürde, weil sich der Kunde nicht auf eine ungewisse Wartezeit "einkauft", verlangt aber eine saubere Verzahnung zwischen Versandprozess und Zahlungs-Trigger, was je nach Zahlungsdienstleister unterschiedlich gut unterstützt wird.

Sichtbarkeit im Frontend: "Jetzt vorbestellen" statt "In den Warenkorb" Der wohl wichtigste Punkt aus Nutzersicht: Der Button muss sich klar vom regulären Kauf unterscheiden. "Jetzt vorbestellen" statt "In den Warenkorb", idealerweise in einer anderen Farbe oder mit einem kleinen Icon versehen, macht sofort klar, dass hier ein anderer Prozess läuft. Ergänzt das Ganze um einen kurzen Hinweistext direkt am Button, etwa "Lieferung voraussichtlich ab dem 15.11.". Diese Kombination aus visueller und textlicher Kennzeichnung verhindert die meisten Beschwerden, die sonst durch Verwechslung mit sofortiger Lieferbarkeit entstehen.

Weil Vorbestellungen selten "out of the box" funktionieren, sondern fast immer eine Anpassung an das jeweilige Zahlungs-Setup, Lager-System und Design erfordern, übernehmen wir als Shopware-Agentur bei COOKIE Design genau solche individuellen Plugin-Anpassungen und Integrationen, von der Auswahl des passenden Plugins bis zur sauberen Einbindung in bestehende Checkout- und Versandprozesse.

3D-Illustration eines leuchtenden Zahnrad-Icons neben einem Kalender-Datum-Symbol fuer die Backend-Konfiguration
Das Erscheinungsdatum wird im Shopware-Backend gepflegt und muss zusaetzlich sichtbar im Frontend auftauchen.

Marketing rund um Vorbestellungen: So macht ihr aus Wartezeit Vorfreude

Die technische Umsetzung ist die eine Hälfte, die andere ist die Kommunikation drumherum. Eine Vorbestellphase ist im Grunde eine verlängerte Verkaufsphase, und die lässt sich hervorragend für Marketing nutzen, wenn ihr sie richtig aufsetzt.

E-Mail-Vorankündigung Kündigt neue Kollektionen oder die Wiederverfügbarkeit eines Bestsellers per E-Mail an, bevor die Vorbestellung überhaupt live geht. Das schafft Vorfreude und gibt eurer treuesten Kundschaft das Gefühl, bevorzugt informiert zu werden. Wie ihr solche Kampagnen sauber aufbaut und eure Liste dafür pflegt, beschreiben wir ausführlich im Artikel zum Shopware Newsletter Marketing. Wer noch keine strukturierte Willkommensstrecke für neue Abonnent:innen hat, findet in unserem Beitrag zur Willkommens-E-Mail-Serie eine gute Grundlage, um genau solche Vorankündigungen später automatisiert einzubinden.

Warteliste und Benachrichtigung bei Wiederverfügbarkeit Nicht jeder Kunde will sofort vorbestellen, manche wollen einfach nur informiert werden, sobald ein Artikel wieder da ist. Eine "Benachrichtigen, sobald verfügbar"-Funktion fängt genau diese Kundschaft ab, die sonst kommentarlos abspringt. Technisch ist das meist ein einfaches E-Mail-Formular am Artikel, das bei Wiederverfügbarkeit automatisch eine Benachrichtigung auslöst. Der Vorteil: Ihr sammelt gleichzeitig wertvolle Nachfrage-Daten, bevor die Ware überhaupt wieder im Lager ist.

Countdown-Elemente Ein Countdown bis zum Ende der Vorbestellphase oder bis zum Launch-Termin erzeugt zusätzliche Dringlichkeit, vor allem bei limitierten Stückzahlen. Wichtig ist, den Countdown ehrlich zu halten, ein Timer, der abläuft und dann einfach neu startet, zerstört Vertrauen schneller, als er Umsatz bringt. Setzt Countdowns also nur dort ein, wo der Termin tatsächlich feststeht.

Timing im Jahresverlauf mitdenken Vorbestellungen lassen sich auch strategisch mit saisonalen Aktionen verbinden, etwa wenn ihr eine limitierte Edition bewusst kurz vor einem verkaufsstarken Termin launcht. Wie ihr solche Aktionszeiträume plant und technisch wie organisatorisch vorbereitet, zeigen wir am Beispiel im Artikel zur Vorbereitung auf Black Friday in Shopware. Die gleiche Logik aus Vorlaufzeit, Kommunikation und technischer Vorbereitung lässt sich eins zu eins auf Produktlaunches übertragen.

Der gemeinsame Nenner all dieser Maßnahmen: Eine Vorbestellphase ist kein Notbehelf, den man versteckt, sondern eine eigenständige Verkaufsphase, die genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie der reguläre Launch-Tag selbst.

Die häufigsten Fehler bei Vorbestellungen und wie ihr sie vermeidet

Vorbestellungen sind kein kompliziertes Feature, aber ein paar wiederkehrende Fehler sorgen regelmäßig für Frust auf Kundenseite und Mehrarbeit im Support. Diese vier solltet ihr unbedingt vermeiden.

Unrealistische Liefertermine Der klassische Fehler: Ein Liefertermin wird genannt, weil er intern "wahrscheinlich" klingt, ohne dass er beim Lieferanten wirklich final bestätigt ist. Kommt es dann zur Verschiebung, was bei Vorbestellungen keine Seltenheit ist, entsteht sofort Frust. Kommuniziert lieber einen realistischen Zeitraum mit etwas Puffer, statt ein exaktes Datum, das ihr am Ende korrigieren müsst.

Keine Kommunikation bei Verzögerung Noch schlimmer als ein verschobener Termin ist Funkstille. Wenn sich ein Liefertermin verschiebt, müsst ihr aktiv informieren, am besten per E-Mail an alle betroffenen Kund:innen, bevor sie selbst nachfragen. Ein kurzer, ehrlicher Hinweis mit neuem Termin reduziert Stornierungen und negative Bewertungen erheblich. Wer stattdessen einfach abwartet und hofft, dass niemand nachfragt, riskiert genau das Gegenteil.

Fehlende oder unklare Kennzeichnung Wie schon in Abschnitt 3 beschrieben, muss eine Vorbestellung im Frontend eindeutig als solche erkennbar sein. Wird ein vorbestellbarer Artikel optisch wie ein sofort lieferbarer Artikel dargestellt, kommt es zwangsläufig zu Beschwerden und Rückabwicklungen, wenn Kund:innen merken, dass die Lieferung Wochen dauert. Diese Fehlkommunikation ist einer der häufigsten Gründe für schlechte Bewertungen bei Vorbestell-Kampagnen, dabei lässt sie sich mit einem klaren Button-Text und einem sichtbaren Datum vollständig vermeiden.

Keine klare Stornoregelung Kund:innen sollten wissen, ob und wie sie eine Vorbestellung stornieren können, solange die Ware noch nicht verschickt ist. Fehlt diese Information, landen entsprechende Anfragen ungefiltert im Support-Postfach und kosten unnötig Zeit. Eine kurze, klar sichtbare Erklärung direkt auf der Produktseite oder in der Bestellbestätigung spart hier auf beiden Seiten Aufwand.

Wer diese vier Punkte im Blick behält, hat schon den größten Teil der möglichen Stolperfallen ausgeräumt. Der Rest ist, wie so oft im E-Commerce, sauberes Erwartungsmanagement: Sagt, was ihr wisst, sagt es klar, und meldet euch, sobald sich etwas ändert.

Vorbestellung technisch sauber umsetzen

Soll eure Vorbestell-Funktion auch im Frontend eindeutig und rechtssicher aussehen?

Wir richten Store-Plugins, Zahlungsmodell und Frontend-Kennzeichnung passend zu eurem bestehenden Shopware-Setup ein.

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Häufige Fragen zu Vorbestellungen in Shopware

Brauche ich für Vorbestellungen zwingend ein Plugin, oder geht das auch ohne?

Ohne Plugin lässt sich eine Vorbestellung nur sehr eingeschränkt abbilden, etwa über einen manuell angepassten Text im Beschreibungsfeld. Für eine wirklich funktionierende Lösung mit eigenem Button, Erscheinungsdatum und sauberer Lagerbestandslogik braucht ihr in der Regel ein Store-Plugin oder eine individuelle Anpassung.

Muss ich bei einer Vorbestellung sofort bezahlen lassen oder erst bei Versand?

Beides ist möglich und rechtlich zulässig, solange ihr es transparent kommuniziert. Viele Shops entscheiden sich für "Zahlung erst bei Versand", weil das die Kaufhürde senkt. Bei limitierten Editionen mit hoher Nachfrage ist eine Anzahlung oder Vollzahlung bei Bestellung aber ebenfalls gängig und gibt euch mehr Planungssicherheit.

Wie lange sollte eine Vorbestellphase maximal dauern?

Es gibt keine feste rechtliche Grenze, aus Erfahrung sinkt die Kaufbereitschaft aber deutlich, je weiter der Liefertermin in der Zukunft liegt. Alles über sechs bis acht Wochen solltet ihr besonders klar kommunizieren und im Zweifel mit einer Zwischeninformation begleiten, damit Kund:innen nicht das Gefühl bekommen, vergessen worden zu sein.

Was passiert rechtlich, wenn sich der Liefertermin einer Vorbestellung verschiebt?

Ihr seid verpflichtet, betroffene Kund:innen aktiv zu informieren. Ein reines Aussitzen ist nicht zulässig und kann bei wiederholten Fällen wettbewerbsrechtlich problematisch werden. Bietet zusätzlich eine klare Stornomöglichkeit an, falls der neue Termin für die Kundschaft nicht mehr passt.

Lohnen sich Vorbestellungen auch für kleinere Shops mit wenig Traffic?

Ja, gerade weil es zu diesem Thema kaum Konkurrenz durch andere Anbieter gibt, könnt ihr euch hier über guten Content und eine saubere Umsetzung positiv von größeren Wettbewerbern abheben. Auch bei geringerem Traffic verhindert eine Vorbestell-Funktion, dass ihr Nachfrage bei ausverkauften Bestsellern komplett verliert, was gerade für kleinere Shops prozentual stärker ins Gewicht fällt.

Individuelle Shopware-Anpassung

Lasst uns eure Vorbestellung passgenau in Shopware 6 umsetzen

Von der Plugin-Auswahl über das Zahlungsmodell bis zur Frontend-Kennzeichnung: Wir übernehmen die komplette technische Umsetzung.

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Autor · Gründer · COOKIE Design

Christoph Rellecke

Zertifiziert von shopware
  • Certified Solution Architect
  • Certified App Developer
  • Certified Frontend Developer
  • Certified Frontend Developer Intermediate
  • Certified Backend Developer
  • Certified Backend Developer Intermediate
  • Certified DevOps Engineer
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